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Auszeichnung als MINT-freundliche Schule 2024

Auszeichnung als MINT-freundliche Schule

Die Rolf-Benz-Schule wurde zum fünften Mal in Folge als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet. Diese Auszeichnung gilt der hervorragenden Bildungsarbeit in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Foto © Frank Eppler. Es steht der Schule zur freien Verfügung.

Foto der Urkundenübergabe mit 8 Personen. Mittig Abteilungsleiter StD Dr. Gärtner und StR Berge mit der Urkunde.
Auszeichnung der Rolf-Benz-Schule als MINT-freundliche Schule (Foto © Frank Eppler. Es steht der Schule zur freien Verfügung.)

Das Lernen hat sich gelohnt

Überglücklich und stolz halten die VAB0-Schüler ihre Zeugnisse in den Händen. Die jungen Leute haben an der Rolf-Benz-Schule zwei Jahre lang fast ausschließlich Deutsch gelernt. Die „Vorqualifizierung für Arbeit und Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen“ ist ein Angebot an Geflüchtete, im deutschen Schulsystem Fuß zu fassen. Es schließt mit unterschiedlichen Sprachstandserhebungen auf den Niveaus A2 bis B2 ab. In diesem Schuljahr durften sich neun der achtzehn Schülerinnen und Schüler über eine erfolgreiche Teilnahme an der Sprachstandserhebung auf dem B2-Niveau freuen. Dieser Abschluss wurde erstmals angeboten. Mit diesem Zertifikat in der Tasche können die Absolventinnen und Absolventen im nächsten Schuljahr am Unterricht im Beruflichen Gymnasium oder im Berufskolleg teilnehmen, sofern sie aus ihren Herkunftsländern die entsprechenden Vorqualifikationen mitbringen. Sie können damit auch eine duale Ausbildung beginnen. Mit ihrer Muttersprache und dem Deutschen verfügen sie nun über qualifizierte Kompetenzen in mindestens zwei Sprachen.

Heike Müller

Straßenwärter erneuern Parkplatzmarkierungen

Besonderer Dank geht an die Landesfachklasse der Straßenwärter im 2. Lehrjahr.
Die Schüler erneuerten in Teamarbeit die Parkplatzmarkierungen. Hierfür wurde die Pflasterfläche mit Stahlbürsten gereinigt und anschließend eine spezielle Markierungsfarbe mit Hilfe einer selbsterstellten Schablone neu aufgebracht.

Beteiligte Schüler:
Marius Löffler, Felix Maus, Felix Rotzinger, Timo Olhausen, Yannic Heinrich, Jonas Eigenmann, Tobias Groß

E2 Werkstattprojekt

Die Eingangsklasse des Technischen Gymnasiums der Rolf-Benz-Schule Nagold organisierte eine Ausstellung ihrer Werkstücke und lud dazu am Dienstagvormittag Lehrer und Lehrerinnen sowie Schüler und Schülerinnen ein.

Geplant hatten sie die vorgestellten Projekte in Verbindung mit der Bildungsplaneinheit „Modellbauverfahren“ in ihrem Gestaltungs- und Medientechnikunterricht zusammen mit ihren Fachlehrern Birgit Schmiedgen und Boris Nestle. Nach der ausgiebigen Planungsphase, in der sie zudem eine Liste mit unterschiedlichen Werkstoffen in bestimmten Größen erhalten hatten, durften sie dann zwei Tage in die Werkstätten zu Herrn Klaus Schuehle, Herrn Michael Butzke, Herrn Bastian Fritz, Herrn Matthias Schroth und Herrn Markus Helber.

Hier entstanden dann Werkstücke aller Art, die vor allem eine Bedingung zu erfüllen hatten: Es musste sich beim Resultat um einen Gebrauchsgegenstand handeln, das in einem Baukastensystem aus den unterschiedlichen Werkstoffen zusammengesetzt sein sollte. Diese wurden nun stolz in den GMT-Räumen und vor eigenständig erstellten Postern präsentiert.

So entschied sich eine Schülerin, beispielsweise, für einen Dekoartikel. „Wir haben zu Hause nicht so viel Deko und somit sollte mein Projekt auch gleichzeitig als Muttertagsgeschenk diesen.“ Ein mit pinkfarbenen Trockenblumen geschmücktes Häuschen und Herz sollen „Leben in die Räume“ bringen.

Weitere Schüler und Schülerinnen entschieden sich für Aufgaben, denen sie eine persönliche Note verpassen wollten oder zu denen sie einen persönlichen Bezug hatten. Die einen stellten ein Schmuckkästchen, die anderen Spiele für ihre Geschwister vor, das sie sogar mit dem Namen ihres Familienmitglieds versehen hatten, in dem sie diesen eingelasert hatten. So entstand einmal ein Basketball Flipper und ein andermal eine Mini-Kegelbahn.

Funktionalität wurde auch oft großgeschrieben. Vom platzsparenden und durchdachten Badorganizer, bis hin zu einem Aschenbecher, einer Teebox oder einem praktischen Schlüsselhalter mit Wandbefestigung und sogar magnetischer Pinnwand – es war alles repräsentiert. Andere Schülerinnen und Schüler hatten ebenfalls auf einen Organizer gesetzt und Platz für Handy, Stifte oder Münzen erschaffen.

Viele Besucher schauten sich die Ausstellungsstücke gerne und gespannt an und bekamen einen Einblick, welche Möglichkeiten und Fertigkeiten, solch ein GMT-Projekt bietet.

SIA-Schülerinnen und Schüler der Rolf-Benz-Schule Nagold stellen faszinierende Projekte vor

Am Montagnachmittag des 15. Julis 2024 luden die zwölf Teilnehmer der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) des Technischen Gymnasiums der Rolf-Benz-Schule dazu ein, an ihren Erfahrungen des letzten Jahres teilzuhaben. Die SIA wird finanziert durch die Agentur für Arbeit und durch den Verband der Metall- und Elektroindustrie e. V., Südwestmetall. Außerdem erhielten die Schülerinnen und Schüler ihr Zertifikat, welches ihnen von Dr. Reinhard Maier, dem Schulleiter, überreicht wurde. Er betonte den hohen Stellenwert des Seminarkurses für die Schule sowie auch für ihn selbst. Diejenigen, die sich in der Eingangsklasse bewährt haben, werden für SIA ausgewählt und arbeiten mit Betrieben zusammen, die „schon sehr lange dabei sind“, so Maier. Das Projekt stellt für alle Beteiligten eine Win-win-Situation dar und ist nicht mehr wegzudenken: „Die einen haben bereits einen Teil ihrer Abiturprüfungen geschafft und die Betriebe lernen eventuell bereits zukünftige Mitarbeiter kennen.“

Den Teilnehmern des SIA-Projekts war einiges geboten worden: Nachdem sie erfolgreich den Bewerbungsprozess abgeschlossen hatten, durchliefen sie verschiedene Stationen, die einerseits ihr Team stärkten und andererseits ihnen den Beruf des Ingenieurs nahebrachten.
So begann die spannende Reise im Nagolder Hochseilgarten mit Teambuildingmaßnahmen, die sie darauf vorbereiten sollten, die herausfordernden Aufgaben in den Betrieben gemeinsam zu meistern. „Das war für mich das Spannendste“, berichtet Luca Reichert. „Der Leiter der Übungen war vom Militär und hats diese wirklich interessant gestaltet.“

Bei Friedrich Boysen GmbH & Co. KG, Röchling, H&B electronic GmbH & Co. KG, Diener electronic und WALTER KNOLL AG & Co. KG wurden den Teams nun attraktive Projekte zugewiesen, die ihnen bedeutsame Einblicke in die Arbeitswelt gewähren sollten. „Das war wirklich das Ertragreichste an SIA.“, so David Brösamle, „Wir waren direkt in der Firma und lernten ganz konkret, wie man in der Arbeitswelt ein Projekt angeht. Mein Team, beispielsweise, hat einen Vakuumgreifer gebaut. Wir entwickelten und bauten einen Greifer für einen Roboter, der Schokolade greifen und umher bewegen kann.“ Luca war Teil eines Zweiergespanns, das eine Produktionsfläche digitalisierte. Dies bedeutete, er bildete eine Halle visuell ab, welche man später mit einer VR-Brille begehen konnte. „Hier lernten wir in den Betrieben eigenständig zu arbeiten und wie eine Art Projektleiter Verantwortung zu übernehmen“, erläuterte Luca. Andere Projekte umfassten ein automatisiertes Förderband, die Optimierung des Warenflusses oder Themen der Nachhaltigkeit. So beschäftigte sich eine Gruppe beispielweise mit erneuerbaren Energien, indem sie eine klimaneutrale Entwicklungskette erzeugten.  

Die Fachlehrer Grit Uhlig und Thomas Kohrmann begleiteten ihre Schützlinge über das Jahr hinweg, die an Vorlesungen am DHBW Campus in Horb teilnahmen sowie an Schulungen zu Projektmanagement und Präsentationstechnik. In einer Kooperation mit der Dualen Hochschule Esslingen lernten die zwei Schülerinnen und zehn Schüler etwas über die VR- Programmierung mit der Software Unity. Auch sie, die Fachlehrer, waren am Montagnachmittag mächtig stolz auf die erbrachten und vorgestellten Leistungen.